So bleiben Sie auch im Homeoffice mobil

Gerade in der aktuellen Situation, wo viele Menschen aufgrund der Corona-Krise m Homeoffice arbeiten, wo sich manch einer von uns in Quarantäne begeben musste, in Zeiten von verminderten sozialen Kontakten, da ist es deutlich schwieriger, den Körper als Ausgleich zum beruflichen Alltag in Bewegung zu halten. Die DAK-Gesundheit gibt einige Tipps, wie sich auch zu Hause oder im Büro jeder Einzelne ein klein wenig aktivieren kann. Das ersetzt natürlich nicht gerade das Training für die Wettbewerbe der Hamburgiade, aber hilft auf jeden Fall dabei, den Körper gesund und widerstandsfähig zu halten.

Denn es bleibt auch im Homeoffice dabei: Rund 80 Prozent seiner Arbeitszeit verbringt ein Büromensch durchschnittlich im Sitzen. Auch zu Hause macht womöglich nur der Gang zur Kaffeemaschine oder zum Kühlschrank ein wenig mobil. Und am Abend bleiben derzeit für viele nur das Sofa und der Fernseher, wo die meisten Fitnessstudios in Deutschland aufgrund der Corona-Krise nicht öffnen dürfen und die Menschen dazu angehalten sind, möglichst den Kontakt zu vielen anderen Menschen zu meiden.

Das Problem, dass sich Bewegungsmangel massiv auf die Gesundheit auswirkt, bleibt da natürlich erst recht bestehen. Wie also kann es trotz des ja derzeit durchaus auch verordneten Bewegungsmangels gelingen, sich bei der Arbeit fit und gesund zu halten?

Die Deutsche Sporthochschule Köln empfiehlt Viel-Sitzern das „bewegte Büro”, in dem mindestens ein Viertel der Arbeitszeit im Stehen, Gehen oder bei leichter körperlicher Arbeit absolviert wird. Selbst sich locker von links nach rechts zu drehen oder die Schultern kreisen lassen, bringt schon was. Auch die Viel-Steher können einiges tun, um gesund durch den Tag zu kommen. „Um die negativen Auswirkungen eines langen Stehens auszugleichen, eignen sich besonders Sportarten, bei denen die Rumpfmuskulatur gestärkt wird, etwa Gymnastik, Yoga oder Pilates”, erklärt Uwe Dresel, Experte für Betriebliches Gesundheitsmanagement bei der DAK-Gesundheit.

Für beide Gruppen empfiehlt sich also: In Bewegung bleiben! Hin- und herlaufen, sich zwischendurch mal bücken oder den Oberkörper und die Arme strecken – all das beugt einseitiger Belastung vor. Gut für die Beine und wirksam gegen Krampfadern kann es bereits sein, wenn man abwechselnd 20 bis 30 Sekunden auf einem Bein steht, wenn man die Fersen auf und ab bewegt, wenn man einige Male von den Fersen auf die Fußspitzen und zurück wippt.

Und wenn es geht, lohnt es sich, auch mal eine Runde um den Block zu laufen. Das lockert die Muskulatur und macht den Kopf frei. Aber wichtig dieser Tage: Abstand halten beim Lockermachen!

Hier gibt es ein paar Übungen für den Arbeitsplatz – sei es im Büro oder im Homeoffice:

Aktivpause bei sitzender Tätigkeit | Aktivpause bei stehenden Tätigkeit | Aktivpause bei Bildschirmtätigkeit