Hamburgiade 2020 endet mit tollem Abschlusstag

Organisatoren trotz Corona mit positivem Fazit / Planungen für 2021 starten

Die Hamburgiade Company Games – powered by DAK-Gesundheit sind mit einem abwechslungsreichen Abschlusstag im SportPark Wendenstraße beim Betriebssportverband Hamburg zu Ende gegangen. Am letzten Wochenende des Multisportevents in der Hamburg Active City kamen unter Einhaltung aller Corona-Auflagen noch mal mehrere Hundert Aktive zusammen, um sich in einem knappen Dutzend Disziplinen sportlich zu betätigten, sich miteinander zu messen oder im Rahmen von Workshops neue Sportarten kennenzulernen.

Absolutes Highlight zum Hamburgiade-Abschluss war das EM-Qualifikationsturnier im HADO, der modernen eSport-Variante des Völkerballs. Dort wurden die Energiebälle nicht nur um die Medaillen geschleudert, sondern es ging zudem darum, als Siegerteam voraussichtlich am 8. November 2020 in Frankreich bei der Europameisterschaft Deutschland als Nationalteam zu vertreten und sich im Nachgang womöglich sogar für die WM im April nächsten Jahres in Tokio (JPN) zu qualifizieren. Den Hamburgiade-Titel und die neu entworfenen Nationaltrikots nahm am Ende ein Team aus Buchholz entgegen, das sich im Endspiel gegen die Vertretung aus dem nordrhein-westfälischen Siegen durchsetzen konnte.

Außerdem ging es am Abschlusswochenende noch im Bowling und Billard und vor allem auf der weitläufigen Anlage des Betriebssportverbandes Hamburg unter anderem im Tennis, im Stand up Paddling, im Crossboccia, im Disc Golf oder auch im Streetball darum, Sieger zu ermitteln und Spaß zu haben. Zusätzlich bot der BSV verschiedene Workshops wie etwa im Fechten an, bei denen man unter Anleitung einiger “Profis” wie vom Hamburger Fecht-Verband den Umgang mit Degen oder Säbel kennenlernen konnte. Bereits am Samstag hatten unter anderem gut 50 Teilnehmer beim Billard im Queue Billard Pub in Othmarschen viel Spaß und einen harten Wettbewerb um die Hamburgiade-Medaillen. In Wandsbek bei Gilde Bowling wurde hingegen um Gold, Silber und Bronze gebowlt.

Insgesamt zogen die Organisatoren unter den gegebenen Umständen ein ausgesprochen positives Fazit. „Natürlich war früh klar, dass wir für die in den Spätsommer verschobene Hamburgiade nur ein abgespecktes Programm mit rund 25 Sportarten anbieten und dass wir selbstverständlich nicht an die hervorragenden Teilnehmerzahlen aus den Vorjahren heranreichen können“, stellte Organisationschef Alexander Jamil fest. „Aber wir haben nicht zuletzt mit dem tollen Abschlusstag in der City Süd gesehen, dass der Sport in all seinen Facetten, auch einer Corona-Pandemie zum Trotz, Menschen zusammenbringt, die sich gemeinsam bewegen und miteinander in Wettbewerb treten wollen – wenn auch unter entsprechenden Hygienevorschriften.“

Insgesamt nahmen gut 2000 Sportlerinnen und Sportler an der Hamburgiade 2020 teil. „Unter den gegebenen Umständen können wir absolut zufrieden sein mit einer erneut erfolgreichen Hamburgiade“, so Alexander Jamil weiter. „Wir wollten auch unter diesen komplizierten Bedingungen den Aktiven die Möglichkeit geben, sich neben den etablierten, klassischen Sportarten auch in weniger bekannten Disziplinen auszuprobieren.

Auch unsere neuen Workshop-Angebote haben sich als sehr gute Maßnahme erwiesen. Das große Engagement aller Partner, aller Helfer, aller Aktiven war schön anzusehen und bestärkt uns darin, schon jetzt in die Planungen für die Hamburgiade 2021 zu starten.“

Die dann 6. Hamburgiade Company Games sollen 2021 möglichst wieder im Frühsommer stattfinden. Ein genauer Termin wird in den kommenden Wochen bekannt gegeben.