Die #1 der Stadt! Ihr? Eher nicht….

Anspruch und Wirklichkeit passen selten zusammen. Gibt sich die Unternehmenskommunikation größte Mühe im Kerngeschäft des eigenen Handelns der Wahrnehmung nach Innen und Außen gerecht zu werden, gibt es im Unternehmenssport keine härtere Wertung als die Platzierung im Wettbewerb. Wer gewinnt ist vorn und darf im Medaillenspiegel von oben grüßen.

In jedem Unternehmen in Hamburg gibt es eine handvoll Mitarbeiter, die sich größte Mühe geben, dem Anspruch des Unternehmens auch im Freizeit- und Hobbysport gerecht zu werden. So lange der Mitbewerber nach einem ins Ziel kommt, oder am Ende ein Punkt weniger erzielt hat, ist alles gut.

Zur Hamburgiade hat nun jedes Unternehmen die Chance Kräfte zu bündeln und in über 50 Sportarten und Aktivitäten, aufzuzeigen wozu man in der Lage ist. Klappt es in einer Sportart nicht, geht vielleicht was bei der nächsten Entscheidung. Eine Chance die man bei einer z.B. singulären Laufveranstaltung nicht hat.

Der ERGO oder der HASPA nachzufolgen und den Hamburgiade Merkur in die eigene Empfangsvitrine zu holen, bleibt schwer, aber in der Branche ganz vor zu sein, ist für jedes Unternehmen möglich, wenn es denn will.

Anspruch und Wirklichkeit

Dem Link folgend findet man das Ergebnis der repräsentierten Unternehmen der Hamburgiaden 2016 und 2017, nur falls jemand argumentiert, man hätte „… ja gar nicht mitgespielt…“. Möglich, bei 150.000 in der Handelskammer Hamburg registrierten Unternehmungen in der Metropolregion. Trotzdem findet man hier eine ganze Reihe prominenter Unternehmen, die es weder 2016 (85 Unternehmen mit mindestens einer Bronze Medaille), noch 2017 (103 mit mindestens einer Bronze Medaille) in den Medaillenspiegel geschafft haben. Wenns gut lief, war es maximal ein 4. Platz in einer Disziplin. Das ist zwar die Wirklichkeit, war aber mit Sicherheit, niemals der Anspruch, oder?